Wehrlosigkeit – Dekadenz oder Konsequenz?

  1. 1. Der einfachste, weil nur denkerische Schritt ist die Überwindung der Entfremdung des Konservativen von sich selbst und der Welt dadurch, ständig den Staat und das Recht dazwischenschieben zu müssen. Das bedeutet nicht Anarchie, sondern die Beschränkung des Rechts auf seine verfassungsgemäße Rolle als Produkt von Politik. Das erfordert Diskurshygiene und eine Verschiebung der Lieblingsschlagworte: Heimat statt Rechtsstaat.
  1. 2. Weil die heutige Gesellschaft die Gewaltlosigkeit fördert, muß Gewaltfähigkeit aktiv durch eine entsprechende Gewaltkultur hergestellt werden. Gibt es eigentlich irgendwo eine schlagende Verbindung, die aufs Thaiboxen umgestiegen ist? Ändern Sie Ihr Körperbild, trainieren sie auf Kraft und Masse in einem Studio ohne T-Shirt-Zwang. Und der tätowierte Bulle, der auf der Bank 160 kg drückt, der ist ab jetzt ihr Vorbild.
  1. 3. Falls Sie noch nie Kampfsport betrieben haben, nehmen Sie mindestens an einer Probestunde für einen solchen teil, bei dem man sich anfaßt. Auch  Judo oder Selbstverteidigung sind völlig in Ordnung. Entweder bleiben Sie dabei und können irgendwann eigene Überlegungen zum Kampf als inneres und äußeres Erlebnis anstellen. Oder sie zählen jede Minute, bis es endlich vorbei ist – und werden dann hoffentlich begriffen haben, daß der Wert ihrer Selbstbeherrschung und ihrer Geistigkeit in denen liegt, die für Sie gewaltmäßig die Drecksarbeit machen.
  1. Im Zweifel entscheiden Sie sich immer für die eigenen Leute, selbst wenn sie tätowiert sind – ohne Ausnahme.

Reposting aus sezession im Netz von Peter M. Messer

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Über piejayb

61 Jahre junger Mann der ausgewandert ist, weil ihn das Leben in Deutschland schon seit sehr langer Zeit so verlogen vorkam, dass es ihn regelrecht ankotzte. Jetzt wo er tatsächlich weg ist, zeigt es sich deutlich wie recht er doch mit seinem Gefühl hatte.

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