Die größte Lügenstory des 21. Jahrhunderts

Um Fukushima wurde und wird noch immer besser gelogen, als es etwa Notenbank-Chefs in Sachen Finanzkrise vermögen. Die Lügen um die Reaktorkatastrophe verletzen jede ethische Norm. Wenn sie offenbar werden, wird jegliches Vertrauen in und jeglicher Glaube an sämtliche Institutionen der Gesellschaft zertrümmert.

Was geschieht wirklich in Fukushima?

Nachstehend Auszüge aus einem Artikel bei counterpunch.

Seiichi Mizuno1):

Wir stehen vor großen Problemen ohne Aussicht auf eine Lösung… Das größte Problem bilden die durchgeschmolzenen Reaktorkerne… das Grundwasser ist verseucht… Die Idee, das verunreinigte Wasser könnte irgendwie im Hafen aufgefangen werden, ist absurd. Es strömt direkt in den Ozean. Es gibt Beweise für mehr als 40 Hotspot-Bereiche, aus denen extrem verunreinigtes Wasser direkt ins Meer fließt…

Laut Erkenntnissen von Dr. Helen Caldicott2) ist nichts in Fukushima auch nur annähernd unter Kontrolle. Es ist völlig außer Kontrolle und eine schlafende Zeitbombe. Ein weiteres mächtiges Erdbeben und die Hölle könnte losbrechen. Es ist immer noch möglich, daß Tokyo evakuiert werden muß, abhängig davon, wie die Dinge laufen.

Dr. Caldicott:

Hundert Tonnen furchtbar heißer radioaktiver Lava gelangten bereits in die Erde oder irgendwohin innerhalb der Containments, die alle rissig und gebrochen sind. Niemand weiß zuverlässig, wo sich die heiße radioaktive Lava befindet. In Tschernobyl ist ein Reaktor durchgegangen – in Fukushima gleich drei. Es hat vier Wasserstoffexplosionen gegeben.

Fukushima-1Als die Katastrophe geschah, gab es in Tokyo Fallout mit enormen Mengen an Strahlung. Der höchste erfaßte Wert war in Saitama mit 919.000 Becquerel (Bq) pro Quadratmeter, fast doppelt so hoch wie Tschernobyl, innerhalb dessen permanent toter Zone 500.000 Bq gemessen werden. In Tschernobyl wurden alle Menschen evakuiert (Quelle: Radiation Defense Project). In Fukushima sind die Randgebiete zur Bewohnung wieder frei gegeben. Niemand wird über die Risiken informiert. Kein Mensch in Japan weiß, wo in welchem Umfang Leben oder Gesundheit gefährdet sind. Aus diesem Grund rät Dr. Caldicott von Japan-Reisen dringend ab und empfiehlt japanische Speisen zu meiden.

Dagegen unterzeichnete US-Außenministerin Hillary Clinton ein Abkommen mit Japan, die USA würden weiterhin japanischer Lebensmittel importieren.

Einschub: Speziell in der Umgebung von Kernforschungsanlagen ist es wichtig zu wissen, welcher Art und Größe dort die radioaktive Konzentration in der Luft ist. Diese Kenntnis ist zweifellos eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Strahlenschutz in der Nachbarschaft von Kernreaktoren. Wie kann man die Werte bestimmen?

In der BRiD werden Lebensmittelimporte aus Japan nur stichpunktartig überprüft; man verläßt sich allegemein auf Bescheinigungen aus Japan, die die Unbedenklichkeit bestätigen. Damit bei gelegentlichen Messungen kein Alarm ausgelöst wird, hat man wohlweislich die Grenzwerte für Japanimporte so weit heraufgesetzt, daß so gut wie niemals eine Warnung erfolgen kann.

Ein feiner Unterschied zwischen der deutschen und der Clinton-Regelung. Angela Merkel hat eben Physik studiert.

(Die Hintergründe zum Tsunami und zur Reaktorkatastrophe).

Fukushima ist längst nicht vorbei. Jeden Tag ergießen sich vierhundert Tonnen hochradioaktives Wasser in den Pazifik. Die Meeresströmung treibt die Partikel Richtung US-Küste, und die radiokaktive Strahlung sammelt sich im Fisch, der kommt auch bei uns auf den Tisch. Die Menschen in Japan essen tagtäglich Verstrahltes.

Ein UN-Bericht (UNSCEAR) dagegen gibt Entwarnung. In einem Papier vom 2. April 2014 heißt es, hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen durch den Unfall in Fukushima wären die strahleninduzierten Effekte zu klein, um sie zu identifizieren. Die Menschen erhielten nur “geringe oder sehr geringe” Strahlendosen.

Dr. Caldicott hält dagegen:

Regenwasser wäscht ständig radioaktives Wasser in den Pazifik. Es gibt kein Verfahren, diese Strahlung abzufangen. Innerhalb der Reaktorgebäude würden Menschen sterben und Roboter würden “gebraten”. Fukushima wird nie gelöst werden.

Alles über Strahlenschutz.

Strom und Trinkwasser, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung können durch eine Katastrophe schnell unterbrochen werden. In unserer zivilisierten Welt rechnet niemand damit. Erst wenn diese »Lebensadern« durch eine Naturkatastrophe oder ein technisches Großereignis plötzlich unterbrochen sind, wird einem die Abhängigkeit schmerzlich bewußt – man kann sich vorsorglich informieren: Wie überlebe ich in Krisen- und Katastrophenfällen?


1) Seiichi Mizuno, 1995-2001 Mitglied im japanischen Oberhaus.

2) Dr. Helen Caldicott ist Mitbegründerin von Ärzte für soziale Verantwortung, und Autor/Herausgeber von Krise ohne Ende: Die medizinischen und ökologischen Konsequenzen der nuklearen Katastrophe vonFukushima, veröffentlicht in The New Press, September 2014. Seit über vier Jahrzehnten gehört Dr. Caldicott zur Anti-Atom-Liga und gilt als ehrlich, aufrichtig und gut informiert.

Ende 2014 hat Helen Caldicott MD über Fukushima einen Vortrag in Seattle Town Hall (9/28/14) gehalten. Bei Pirate Television gibt es eine Aufzeichnung ihres Vortrags.

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Kommentare

Die größte Lügenstory des 21. Jahrhunderts — 2 Kommentare

  1. Pingback: Die größte Lüge des 21. Jahrhunderts | Krisenfrei

  2. sowas erwarte ich bei westwind in frankenteich..58 atomis..wenn dann..merkelinsky vertschenko ..**zu keiner zeit bestand eine gefahr*richtig..fuer sie..die ueberlebenden werden die toten beneiden..comentar deutsch fritzchen..das kann …nie….passieren..richtig..denn der deutsche bausparvertrag wehrt alle u.alle strahlen ab..ja ja das ist die reine wahrheit..gruss

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