Wann ist genug genug?

Carlo Schmidt in seiner Grundsatzrede am 08.09.1948 im Parlament über das Gebilde BRD:

Diese Organisation als staatsähnliches Wesen kann freilich sehr weit gehen. Was aber das Gebilde von echter demokratisch legitimierter Staatlichkeit unterscheidet, ist, daß es im Grunde nichts anderes ist als die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft; denn die trotz mangelnder Freiheit erfolgende Selbstorganisation setzt die Anerkennung der fremden Gewalt als übergeordneter und legitimierter Gewalt voraus.

 

Erst nach der vollständigen Niederlage Deutschlands im  Zweiten Weltkrieg konnten die Alliierten und Führung der USA die europäische Währungsunion einfädeln. Mit der Niederlage Frankreichs (1940), Italiens (1943) und Deutschlands (1945) hatten sie die Voraussetzung geschaffen, um den zu erwartenden Widerstand souveräner Nationen gegen dieses Projekt auszuschalten. Staaten mit einer Rest-Autonomie wie Großbritannien, die Schweiz und Norwegen haben folgerichtig den €uro nicht eingeführt.

Der Marshallplan war nichts anderes als ein Zwangskredit zu Wucherzinsen. Von 1949 bis 1952 mußte sich die BRD mit 6,4 Milliarden DM verschulden und von 1953 bis 1962 an die USA 13 Milliarden DM zurückzuzahlen. Mit diesem sogenannten „European Recovery Program“ (Marshallplan) wurde die Basis für eine europäische Wirtschaftspolitik und damit folgenden Institutionen geschaffen.

Der französische Sozialist Robert Schuman regte 1950 an, „die gesamte Kohle- und Stahlproduktion Deutschlands und Frankreichs unter eine gemeinsame Oberaufsicht zu stellen“. Im Jahr darauf wurde die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl („Montanunion“) aus der Taufe gehoben. Frankreich erhielt die Kontrolle über die deutsche Kohle- und Stahlindustrie.

Sechs Jahre später bereits (1957) wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Die Handelsbarrieren zwischen den Mitgliedstaaten Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Holland und Luxemburg wurden abgeschafft und eine gemeinsame Wirtschaftspolitik gegenüber Drittstaaten beschlossen. Mit den dazu geschaffenen supranationalen Institutionen war der Weg für die völlige Abschaffung der nationalen Selbstbestimmung der europäischen Staaten bereitet. Die Europäische Wirtschaftsunion wurde darauf zur ständig erweiterten Europäischen Union.

Am 19. September 2000 enthüllte der britische Telegraph:

Euro-federalists financed by US spy chiefs“ – „Euro-Federalisten durch US Geheimdienste finanziert“

Schuman und die anderen Beteiligten erhielten also Geld und Schützenhilfe von der CIA! Das Interesse der Kabalisten in den USA zur Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ wurde mit der Einkreisung der Sowjetunion im Kalten Krieg deutlich. Das Interesse der beteiligten europäischen Staaten lag und liegt noch immer im finanziellen Gewinn durch die Ausplünderung der Deutschen.

Einspruchsrechte hat der größte Bruttozahler kaum. Das Stimmgewicht ist folgendermaßen verteilt:
Je 29 Stimmen haben: BR-Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien
Je 27 Stimmen: Polen, Spanien
14 Stimmen: Rumänien
13 Stimmen: Niederlande
Je 12 Stimmen: Belgien, Griechenland, Portugal, Tschechei, Ungarn
Je 10 Stimmen: Österreich, Schweden, Bulgarien
Je 7 Stimmen: Dänemark, Finnland, Irland, Litauen, Slowakei
Je 4 Stimmen: Estland, Lettland, Luxemburg, Slowenien, Zypern
3 Stimmen Malta

Der „Vergewaltigung“ einzelner Mitgliedstaaten sind Tür und Tor geöffnet. EU-Recht steht über nationalem Recht, die nationalen Parlamente sind kastriert. Die Zahlungsempfänger werden den Zahlmeister immer überstimmen. Als Vasall der USA hat die BRD unter keinem Kanzler – erst recht nicht unter Frau Merkel – gegen dieses Monstrum revoltiert. Dafür sorgt nicht zuletzt die permanente, ins monströse aufgeblasene Alleinschuld der Deutschen an den Millionen Toten des 2. Weltkrieges. Über die 12 Millionen Vertriebenen, die Millionen Toten durch Bombenterror (als die Niederlage längst sicher war) und die Millionen junger Soldaten in den Kriegsgefangenen-Lagern (z.B. Rheinwiesenlager) wird ebenso wenig geredet wie über die Millionen Opfer, die allein durch die US-Aggressionen der jüngsten Zeit hervorgerufen wurden.

Das Ziel der USA, mit dem einheitlichen Block „Europa“, Rußlands Macht einzugrenzen wird durch die Ereignisse in der Ukraine überdeutlich. Schon beteiligt sich die Nato an Militäroperationen in der Ukraine bis an Rußlands Grenze. Der „Eroberung“ des russischen Schwarzmeerhafens Sewastopol auf der Krim hat Putin in letzter Minute verhindern können.

Der 2002 als Bargeld eingeführte €uro (inzwischen offizielle Währung in 22 Staaten) hilft  der internationalen Hochfinanz, die Deutschen endgültig auszuplündern und die ganze Nationen zu enteignen.

Sämtliche Argumente zu Gunsten des €uro sind reine Propaganda. Der €uro sichert weder  den Frieden in Europa, noch hängen die deutschen Exporte vom €uro ab. Das Gerede von der Alternativlosigkeit ist Unsinn. Deutsche Firmen konnten zu allen Zeiten hochwertige Produkte wie Autos oder Maschinen in die ganze Welt zu exportieren. Die Stimmung bei den Deutschen kippt mittlerweile.

Nicht nur bei Müntefering, insgesamt schwinde das Vertrauen in die Kräfte des Westens, alles irgendwie kontrollieren zu können. Längst seien die Krisen „stärker geworden als unsere Verdrängungskräfte- und Wünsche“, berichtet Zeitjournalist Ulrich:

„…Schwer zu sagen, wann genau das geschehen ist, beim Einmarsch der Russen auf der Krim, bei der Pleite von Lehman Brothers, bei der dritten Wiederkehr der Griechenlandkrise oder als man den Überblick über den Mittleren Osten verloren hat: Niemand glaubt mehr, dass wir in einer Ausnahmephase leben; fast keiner wagt zu hoffen, dass sich die Araber alsbald befrieden…“

Er berichtet von einem „gepflegten Gesprächskreis“, in dem sich vor schon einem Jahr „CEO’s global agierender Konzerne, Spitzenpolitiker und Journalisten“ über Putin und die EU-Sanktionen in die Haare gerieten. Sie hätten sich angeschrien und beleidigt. Dennoch kommt die Wirklichkeit in großen Teilen der Bevölkerung nicht an. Nicht nur in der Bevölkerung. Ulrich:

„Eine bemerkenswerte – und beunruhigende – Diskrepanz entsteht zwischen dem, was in allen Nachrichtensendungen berichtet wird, und dem, was die politische Klasse kommuniziert. “

Nie zuvor hätten sich deutsche Politiker so sehr vor der Wahrheit gedrückt. Gemeint sind vermutlich nicht die Spitzenpolitiker, die  mit der Hochfinanz kooperieren und ihrem Volk ohne Skrupel schaden. Der Italiener Mario Monti und Wolfgang Schäuble sagen es ganz ungeniert: sie brauchen die Krise, damit die Bevölkerungen die politische Union und die Abschaffung ihrer Nationen akzeptieren.

Die Vertiefung der EU ist ein anglo-amerikanisch-zionistisches Projekt zum Einhegen und zur Dauerkontrolle Deutschlands durch internationale Einbindungsverträge in ihre Nachbarstaaten. Die beste Schützenhilfe leistet die angeblich mächtigste Frau der Welt.

Die polnische Presse überschlägt sich. Schließlich ist das Land seit Kurzem um eine Prominente reicher: Angela Merkel, von Beruf deutsche Kanzlerin, ist eigentlich auch eine Art Polin. Immerhin hieß ihr Großvater väterlicherseits ursprünglich Ludwik Kazmierczak und stammte aus Posen. Aber das ist noch nicht alles. Wie die „Gazeta Wyborcza“ nun enthüllte, kämpfte eben jener Großvater im Ersten Weltkrieg vermutlich sogar gegen das Deutsche Kaiserreich. (Quelle)

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