Erdogan versus Böhmermann

Lange hat sich Merkel geziert, in Sachen Schmähgedicht von Jan Böhmermann Klartext zu reden. Nun ist die eiserne Lady von Byrlün dem Despoten vom Bosperus einen Trippelschritt entgegen gekommen. Das war zu erwarten, solche Schrittchen kennen wir von ihr, bevor sie in einem gewagten Salto mortale am Ende zurückrudert. Mit dieser Fähigkeit erfüllt sie alle Voraussetzungen, Generalsekretärin des FreimaurerTempels am East River werden will.

Der arme Jan B. wird ab jetzt kaum mehr ruhig schlafen können, denn wenn ein Staatsanwalt im Auftrag der künftigen Weltgeneralin ermittelt, wird der Observierte bibbern wie Espenlaub. Welch eine Enttäuschung für den Satiriker. Hat er sich doch darauf verlassen, daß ihn die bunzelrepublikanische Presse- und Meinungsfreiheit schützen würde.

22920810zNein, die türkische Regierung fordert ein Strafverfahren nach Paragraf 103 gegen Böhmermann, weil dieser in einem Schmähgedicht Erdogan beleidigt habe. Dem Gesetz zufolge muß die Bundesregierung in einem solchen Fall zunächst eine Ermächtigung erteilen, damit die Staatsanwaltschaft ein Verfahren einleiten kann. Diese Tür hat Merkel nun aufgetan.

Gleichzeitig betont sie zwar, dieser Paragraf sei in Zukunft entbehrlich. Das wird den schlotternden Jan B. wenig beruhigen. Auf einen winzigen Lichtstrahl vom Ende des Tunnels könnte Jan B. vergeblich hoffen, denn der jüdische Staat wird sich nicht gegen den Großmächtigen Türkenleader wenden. Die „Söhne des Bundes“ die Großloge B’nai B’rith (sprich „Bnei Briß“) wissen, daß der Obertürke längst zum Freund der nahöstlichen Atommacht avanciert ist. Der einstige Zorn des Dogen Kleinasiens nach dem Ship-to-Gaza-Zwischenfall vom 31. Mai 2010, bei dem neun türkische Aktivisten von israelischen Soldaten getötet und eine unbekannte Zahl von ihnen verletzt wurde, ist in den Untiefen türkisch-israelischer Zusammenarbeit längst begraben. Schließlich haben beide Staaten kräftig die IS-Lunte geschürt. Ihre gegensätzlichen Interessen daran sind nebensächlich, solange das politische Geschäft solche Zusammenarbeit verlangt.

Israel wird sich folglich nicht wegen eines Verfassers von Schmähversen gegen seinen neuen Busenfreund in Stellung bringen lassen und Merkel in Sachen Presse- und Meinungsfreiheit auf Trab bringen – auch wenn dieser Ordensverband Freiheit und Recht auf die Fahne geschrieben hat. Dieser 1843 in New York begründete Logenzirkel, der nur Juden aufnimmt, will u.a. über das Judentum und die Erziehung innerhalb des Judentums aufklären. Angela Merkel erhielt 2008 den höchsten Orden des B’nai B’rith für ihre Verdienste gegen Antisemitismus.

Das schlimmste, was Jan B. nun passieren kann, wäre seine Auslieferung an Ankara. In diesem Fall bliebe ihm nur die rechtzeitige Flucht zur ecuadorianischen Botschaft in die Byrlüner Joachimstaler Straße. Von dort aus könnte er wie WikiLeaks-Gründer Assange sein Schicksal in die Hände der UN legen. Sofern die Bundesanwaltschaft lange ermittelt, wäre dann bereits Angela Merkel u.U. Generalsekretärin im New Yorker Glaspalast von Le Corbusier und Oscar Niemeyer. Somit hätte Jan B. in später Genugtuung der Wendehälsin Erika ein pfiffiges Schnippchen geschlagen.

Beitragsbild: (c) qpress.de / siehe auch

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