Selbstverteidigung

Selbstschutz und Selbstverteidigung werden für immer mehr Menschen ein wichtiges Thema. Auch ältere Menschen werden immer häufiger Opfer einer Gewalttat, nicht nur weil die Hemmschwelle in unserer Gesellschaft immer weiter sinkt, auch wegen zunehmender Aggressivität, die besonders bei jungen Migranten beobachtet wird, die in ihrem ursprünglichen Kulturkreis gelernt haben, anders mit zwischenmenschlichen Spannungen umzugehen, als dies unter europäischen Gesetzen üblich ist.
(reposting von krisenfrei.de)

Bedrohlichen Situationen kann man grundsätzlich auf drei unterschiedliche Weisen begegnen:

Deeskalation

Erste Regel für einen gelungenen Einsatz von Deeskalationstechniken ist es, in einer brenzligen Gesprächssituation gelassen zu bleiben und sich nicht von seinen Emotionen mitreißen zu lassen, vor allem, wenn man sich durch Äußerungen des anderen angegriffen oder verletzt fühlt.
Atmen Sie tief ein und aus, bevor Sie antworten. Siganlisieren Sie durch Ihre Körperhaltung Entwarnung. Das verschafft Zeit, die eigenen Gedanken zu ordnen.
Stimmen Sie Ihrem Gegenüber zumindest in einem Punkt zu, um ihm zu zeigen, dass Sie ihn verstanden haben. Räumen Sie die Möglichkeit ein, dass der andere Recht haben könnte – eine gute Gelegenheit, Ihre eigene, davon vielleicht abweichende Meinung anzuschließen.
Wenn Sie erkennen, daß für Deeskalation keine Chance besteht, gilt es, sich blitzschnell auf körperliche Auseinandersetzung einzustellen.

Nahkampftechnik

Nahkampf ist keine Kampfkunst oder Kampfsport, sondern ein offensiv aufgebautes und vollständiges Kampfsystem, das auf schnell abrufbaren Techniken beruht. Es gibt verschiedene Methoden, die jede für sich geübt und trainiert werden sollte. In entsprechenden Kursen erlangt man binnen kürzester Zeit stark verbesserte Selbstverteidigungsfähigkeiten. Am Ende sollte man jeden Agressor in kürzester Zeit effektiv bekämpfen können.

Krav Maga

Krav Maga ist das offizielle Nahkampfsystem der israelischen Polizei- und Militäreinheiten. Es ist ein modernes und äußerst effizientes Selbstverteidigungssystem. Krav Maga wird heute weltweit von diversen Polizeieinheiten, militärischen Spezialeinheiten, Sicherheitsdiensten und Personenschützern eingesetzt.
Krav Maga baut auf die instinktiven, natürlichen Bewegungen und Reflexe des Menschen auf, die nicht erst langwierig eintrainiert werden müssen und daher auch unter extremem psychischen Druck sofort abrufbar sind. Damit haben auch körperlich schwächere und schwache Personen die realistische Chance, einen Übergriff unbeschadet zu überstehen.

M.A.A.S. – Nahkampf kombiniert hocheffektive Straßenkampfsysteme miteinander. BE YOUR OWN BODYGUARD ist das Motto bei M.A.A.S. – Nahkampf, denn jeder Teilnehmer soll in der Lage sein, auch in schwierigsten Situationen, mit effektiver Selbstverteidigung zu bestehen!
M.A.A.S. – Nahkampf steht für (M)odern (A)nti (A)ttacker (S)ystem und setzt sich aus einfach auszuführenden und hocheffektiven Schlag- und Trittechniken, Hebeln, Würfen uvm. zusammen.
M.A.A.S. – Nahkampf deckt alle Bereiche der Selbstverteidigung ab: Verteidigung mit Alltagsgegenständen (Handy, Zeitung usw.), Entwaffnungen (Pistole, Messer, Baseballschläger), Kampf gegen mehrere Gegner, Kampf in Unterzahl, Messerkampf, Stand- und Bodenkampf uvm.

Kampfsport ist keinesfalls ein reines Männerding. Es gibt immer mehr Frauen, die lieber Boxhandschuhe als teure Pumps schnüren. Kampfsport bietet mehr als tierischen Spaß. Kaum ein anderes Training ist so effektiv wie Boxen, Karate, Judo, Taekwon-Do usw. Durch Tritte, Schläge oder Würfe trainiert frau den gesamten Körper – nebenbei werden auch ordentlich Kalorien verbrannt, und: das Selbstbewusstsein steigt.

Waffen

Um die seine Abwehrtechniken zu steigern, kann man auf Waffen zurück greifen. Die nachfolgende Übersicht stellt die legalen Waffen zur Verteidigung vor und beschreibt, worauf geachtet werden muss und was bei einem Angriff wirklich hilft!

CS-Gas
oder auch Tränengas – wird in kleinen Spraydosen angeboten wie auch Pfefferspray. Das Gas soll Angreifer abwehren.
Bevor Pfefferspray entwickelt wurde, war Tränengas weltweit das Einsatzmittel für Sicherheitskräfte. Noch heute setzt es die Polizei bei Demonstrationen gegen Randalierer und aggressive Personen ein.
Tränengas wirkt auf die Atemorgane und löst eine Reizung aus. Bis zu 20% der Menschen sind jedoch immun gegen CS-Gas, weswegen dann keine oder nur eine geringe Reizung auftritt. Bei Pfefferspray liegt diese Quote nur bei 2%. Bei Hunden ist Tränengas wenig wirksam, weil höhere Konzentrationen benötigt werden.
Tränengas ist sehr aggressiv. Es kann zu Verätzungen führen und gerade für Menschen mit Leberproblemen oder Asthmatikern ist Tränengas sehr gefährlich. Es wird ebenfalls in Spraydosen und in Gaspistolen verwendet. Getroffen werden müssen die Atemorgane des Angreifers.
CS-Gas ist an Menschen ab 14 Jahren freiverkäuflich.

Pfefferspray
gilt als beliebtestes Selbstverteidigungsmittel. Die kleinen Sprühdosen sind sehr günstig und praktisch KLever-Pfeffer-KO-Fog-40-ml-150x150überall zu verstauen. Der Wirkstoff aus der Chilipflanze wird mittels Spray durch einen Pfefferstrahl gegen das Ziel gebracht.
Pfeffergel ist etwas schwerer als Pfefferspray. Dadurch ist der Strahl windstabiler und erreicht eine höhere Reichweite.
Pfefferschaum bindet den Wirkstoff am Ziel. Damit werden Unbeteiligte nicht betroffen. Geeignet in Räumen.
Entscheiden Sie je nach dem Anwendungsgebiet. Der Strahl ist windstabiler und ermöglicht höhere Reichweiten. Nebel hat die größere Wirkfläche, was in hektischen, unübersichtlichen Situationen hilfreicher sein kann.
Pfefferspray wirkt beim Auftreffen binnen weniger Sekunden. Der Spray wirkt gegen Tiere aller Art, sogar gegen Bären und natürlich auch gegen menschliche Angreifer. Nur 2% aller Menschen sind immun gegen Pfefferspray (im Gegensatz zu Tränengas bzw. CS-Gas, hier sind es bis zu 20%).
Pfefferspray gilt in Deutschland zur reinen Tierabwehr. Somit unterliegt es nicht dem Waffengesetz und darf von jedem erworben und geführt werden (außer bei Versammlungen oder Demonstrationen). Der Einsatz ist nur gegen Tiere erlaubt. Im Notwehrfall (Überfall, Angriff, Raub usw.) ist aber auch die Anwendung gegen menschliche Angreifer denkbar.

Gaspistolen oder Gasrevolver
sehen aus wie echte Schusswaffen. Bei Auslösung wird je nach Munition ein Gasgemisch oder Pfefferspray abgegeben. Im Magazin oder der Revolvertrommel sind mehrer Patronen geladen.
gaspistoleDie Handhabung der Waffe erfordert Übung. Im Ernstfall könnte die Waffe leicht gegen das Opfer verwendet werden.
Sieht ein bewaffenter Angreifer die Pistole, kann die Situation sehr schnell eskalieren. Ein weiteres Problem: Auch die Polizei kann zunächst nicht unterscheiden ob es sich um eine echte Waffe handelt.
Auch in diesem Fall gilt: Pfefferspray darf nur gegen Tiere eingesetzt werden oder im Fall absoluter Notwehr gegen Menschen.
Der Erwerb einer Gaspistole ist erlaubnisfrei. Zum Führen wird der „kleine Waffenschein“ benötigt, der bei der örtlichen Behöre beantragt werden muß. Dieser Kleine Waffenschein muss immer mitgeführt werden.

Elektroschocker
sind handliche Geräte, die mit ein oder mehreren 9-Volt-Batterien arbeiten. so ein Gerät gibt bei Auslösung einen Stromimpuls mit sehr hoher Spannung ab (Elektroimpulsgeber), die Angreifer außer Gefecht setzen soll.
pistole1-150x150Elektroschocker sind zur Selbstverteidigung nicht sehr geeignet. Als reine Nahkampfgeräte, können sie nur bei direktem Kontakt zwischen Elektroschocker und Angreifer eingesetzt werden. Damit sind die Abwehrwaffen nicht nur für Frauen absolut ungeeignet. Ist ein Angreifer körperlich überlegen, könnte das Gerät sogar gegen das Opfer selbst eingesetzt werden.
Elektroschocker müssen ein amtliches Prüfsiegel aufweisen (PTB – Physikalischen Technischen Prüfanstalt) und sind dann an Personen über 18 Jahren frei verkäuflich. Die sogenannten “Taser”, also Elektroschocker, die auf Distanz wirken, sind seit dem 01. April 2008 generell verboten.

„Jet Protector“
nennen sich die Abwehrsysteme der Firma Piexon, Schweiz. Hier wird ein Pfefferstrahl durch eine pyrotchnische Ladung mit sehr hoher Reichweite abgefeuert.
Piexon hat die Wirksamkeit des Pfeffersprays perfektioniert, der Wirkstoff wird mit einer kleinen Treibladung – ähnlich wie bei einer „echten“ Waffe – herausgeschleudert. Die Reichweite beträgt bis zu 6,50 m, was der Abwehr von Angreifern zusätzliche Sicherheit schafft. Der hohe Druck verstärkt die Wirkung. Es sind zwei verschiedene Modelle erhältlich.

Schlagstöcke
aus Metall, Holz oder Gummi sind Hiebwaffen und dienen der Verstärkung der Muskelkraft. Als Selbstverteidigungswaffe sind sie eher ungeeignet. Die Stöcke sind nicht nur unhandlich, sondern auch mehr oder weniger schwer. Wer beim Einsatz nicht entwaffnet werden möchte, kommt um regelmäßiges Training nicht umhin, was für viele nicht möglich sein wird.
Kommt es zu schweren Verletzungen des Täters, könnte anschließend eine zivilrechtliche Schadensersatzforderungen folgen. Im anderen Fall wäre nach Entwaffnung des Opfers durch den Täter das Opfer selbst gefährdet.

Selbstverteidigungsschirm
Eine ungewöhnliche Idee – ein Regenschirm zum Selbstschutz?
123441Der Schirm unterscheidet sich hauptsächlich durch seine Stabilität von herkömmlichen Schirmen. Er soll speziell gefertigt und unzerbrechlich sein. Als Abwehrwaffe soll er Angriffe wie Tritte, Schläge und Attacken abwehren helfen.
Auf Flughäfen oder bei Sicherheitskontrollen dürfte es keine Probleme damit geben. Der Griff ist aus Polyamid, die Spitze aus Metall. Eine Waffenrechtliche Problematik ist nicht erkennbar – es handelt sich einfach nur um einen besonders stabilen Regenschirm. Somit kann der Schirm überall hin mitgenommen werden.
Eine gewisse Sicherheit im Umgang mit derartigem Schlagwerkzeug sollte man trainieren.

Schrill-Alarm
soll im Notfall einen Angreifer abschrecken. Die handlichen Geräte funktionieren ähnlich wie Fanfaren, wie 123052man sie aus Fußballstadien kennt. Der extrem laute, schrille Ton liegt meist beim Lärm eines startenden Düsenjets.
Das bewirkt, daß andere Menschen auf eine eventuelle Notsituation aufmerksam werden, die Polizei verständigen oder selbst zu Hilfe kommen. Außerdem wird der Angreifer abgeschreckt, weil der Alarmton starke Schmerzen in den Ohren verursacht.
Die Vorteile:

Einfachst zu handhaben
Günstig in der Anschaffung
Von der Polizei empfohlen

Kubotan / Tacticalpen
Ein Kubotan ist im Prinzip nichts anderes, als ein kurzer und kleiner Stock welcher ursprünglich als Schlüsselanhänger entwickelt wurde. Erlernt und trainiert wird der Umgang mit einem Kubotan in verschiedenen Kampfsportarten.
So ein Kubotan ist einige Zentimeter länger als die geschlossene Faust des Nutzers. Dadurch steht er auf beiden Seiten ein wenig über.
Kubotan können quasi aus allen harten Materialien hergestellt werden. Am meisten finden harter Kunststoff, Aluminium und Holz Verwendung.

Manche Kubotane haben Riffeln zur besseren Griffigkeit. Zu den Enden hin laufen sie zur besseren Verteidigungswirkung etwas spitz zu.
Tacticalpens
Wenn Kubotane die Form eines Kugelschreibers haben – oder zusätzlich sogar Kugelschreiberfunktionen besitzen – spricht man von „Tacticalpens“. Damit können sie bequem wie ein gewöhnlicher Kugelschreiber überall hin mitgenommen werden.
Kubotan bzw. Tacticalpens unterliegen nicht dem deutschen Waffengesetz und sind frei verkäuflich.

Die Ereignisse der Silvesternacht von Köln haben die Deutschen sehr geschockt. Seit dem vergeht kaum eine Woche, in der nicht von neuen derzeit allerdings einzelnen Gewalttaten berichtet wird. Doch die zunehmende Zahl junger männlicher “Flüchtlinge” aus uns fremden Kulturkreisen erhöht die Gefahr in aggressive Auseinandersetzungen zu geraten.

Die Politiker zwingen die Bürger geradezu, sich auf zunehmende Gewaltsituationen einzustellen. Auch infolge der drastischen Zunahme von Wohnungseinbrüchen, Vergewaltigungen und Schlägereien. Wenn die falsche Rücksichtnahme nicht endlich aufhört und zugereiste junge Täter nicht endlich konsequenter bestraft werden, gibt es in absehbarer Zeit Straßenschlachten Weiß gegen Bunt!

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Veröffentlicht unter Aktuell,Krisenvorsorge permalink

Über piejayb

61 Jahre junger Mann der ausgewandert ist, weil ihn das Leben in Deutschland schon seit sehr langer Zeit so verlogen vorkam, dass es ihn regelrecht ankotzte. Jetzt wo er tatsächlich weg ist, zeigt es sich deutlich wie recht er doch mit seinem Gefühl hatte.


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