Migrationswaffe und neuer Weltkrieg

Paul Wolfowitz formulierte 1992 die nach ihm benannte Wolfowitz-Doktrin, die zur Grundlage der amerikanischen Außenpolitik wurde:

»Es ist unser vorrangiges Ziel, das Wiederauftauchen eines neuen Rivalen, entweder auf dem Territorium der früheren Sowjetunion oder anderswo, der eine Bedrohung der Art darstellt, wie es zuvor die frühere Sowjetunion getan hat, zu verhindern. Diese übergeordnete Überlegung liegt allen neuen regionalen Verteidigungsstrategien zugrunde und macht es notwendig, uns verstärkt darum zu bemühen, eine feindliche Macht daran zu hindern, eine Region zu beherrschen, deren Ressourcen unter einer gefestigten Kontrolle ausreichen würden, eine Weltmacht hervorzubringen.«

Wobei unter »feindlicher Macht« jedes Land zu verstehen ist, das stark genug ist, eine von Washington unabhängige Außenpolitik zu betreiben. Die einseitige Durchsetzung amerikanischer Machtinteressen nahm unter Präsident Clinton Anfang der 1990er Jahre mit den Interventionen in Jugoslawien, Serbien, dem Kosovo und der über den Irak verhängten Flugverbotszone konkrete Gestalt an. (Paul Craig Roberts)

Russland kann nicht zulassen, dass in der aus Syrien und dem Irak bestehenden Großregion ein dschihadistisches Kalifat entsteht, weil dies die von Muslimen geprägten Regionen der Russischen Föderation destabilisieren würde. Henry Kissinger selbst hat auf diesen Umstand hingewiesen, und jeder halbwegs vernünftige Mensch wird dieser Erkenntnis zustimmen.

Neben den gleichlautenden Interessen der beiden Machtblöcke hinsichtlich der Schaffung eines Welt-Zentralstaates, wird keiner der Big-Player das Ziel aus den Augen verlieren, im künftigen Welt-Zentralstaat den größtmöglichen Einfluß ausüben zu können. Unter dieser Prämisse hat die Wolfowitz-Doktrin in den USA sicher eine zunehmende Bedeutung je näher man der NWO zu kommen glaubt.
Ganz ähnlich dürfte man im Kreml denken, wo man versucht, die Einflußbasis in Syrien und im Iran nicht zu verlieren, während die Nato aktuell dem Ministaat Montenegro Avancen macht. Sollte die Aufnahme Montenegros in die Nato gelingen, hätte Rußland nur noch Serbien als Verbündete Nation im europäischen Raum.
Ein Unsicherheitsfaktor bleibt lediglich die Bundesrepublik, weil die Deutschen aus Tradition eine gewisse Sympatie für Rußland fühlen. Unter dem Stichwort Eurasien könnte – angesichts zunemenden Überdrusses der us-amerikanischen Hegemonie – irgendwann eine Partnerschaft mit Rußland erwachsen. Einer solchen Entwicklung endgültig einen Riegel vorzuschieben dient vermutlich die jüngst ausgelöste „Flüchtlingskrise“, auf deren Zug Merkel als getreue US-Vasallin mit vollem Herzen aufgesprungen ist.

949700Das Buch Massenmigration als Waffe belegt in überzeugender Weise, dass die unterschätzte Form der >politischen Erpressung< zwischen Staaten viel häufiger und wirksamer vorkommt, als weithin vermutet wird. Seine wahrscheinlichsten Ziele sind liberale Demokratien, deren Verpflichtung für die Menschenrechte und deren unterschiedliche politische Interessengruppen ausgenutzt werden können, um jeder Regierung, die einer solch erzwungenen Zuwanderung widerstehen will, etwas aufzuerlegen, das die Autorin als >Heucheleikosten< bezeichnet. Doch sogar autoritäre Staaten wie das moderne China sind verwundbar, wie die Nordkoreaner gezeigt haben. Dieses Buch entschleiert eine wirksame Waffe asymmetrischer Staatskunst, die bisher noch nie so deutlich dargestellt worden ist. Es verdient die Aufmerksamkeit von jedem, der sich für die sich entwickelnden Muster internationaler Beziehungen und Menschenrechte interessiert. Michael S. Teitelbaum, Harvard-Universität

Russland und sein Präsident Wladimir Putin wurden von den Neokonservativen und ihren Handlangern in der amerikanischen Regierung und den amerikanischen Medien verteufelt. So erklärte beispielsweise Hillary Clinton, die sich gegenwärtig um die Nominierung als demokratische Präsidentschaftskandidatin bewirbt, Putin sei der »neue Hitler«.
Ein früherer hochrangiger CIA-Mitarbeiter rief sogar zur Ermordung Putins auf. Und die Präsidentschaftskandidaten beider großen Parteien wetteifern darum, wer die aggressivste Haltung gegenüber Russland vertritt und den russischen Präsidenten am härtesten beleidigt.
Um einen Krieg zu vermeiden, verzichtet Putin auf Provokationen und reagiert seinerseits maßvoll auf die Provokationen des Westens. Aber Putins verantwortungsbewusstes Verhalten wird von den Neokonservativen fälschlicherweise als Zeichen der Schwäche und der Furcht ausgelegt. Die Neokonservativen drängen Präsident Obama, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, dann werde Russland schon einknicken. Putin hat demgegenüber keinen Zweifel daran gelassen, dass Russland niemals kapitulieren werde.

Die europäischen Regierungen und hier insbesondere Deutschland und Großbritannien tragen Mitschuld daran, dass es zum Atomkrieg kommen könnte. Diese beiden amerikanischen Vasallenstaaten haben Washingtons rücksichtslose und leichtsinnige Aggression gegenüber Russland erst möglich gemacht, indem sie sich vorbehaltlos der Propaganda Washingtons anschlossen und die von Washington geforderten Sanktionen und Interventionen gegen andere Länder unterstützten. Solange Europa als verlängerter Arm Washingtons handelt, steigt die Gefahr eines nuklearen Armageddon ständig weiter an. (Paul Craig Roberts)

Im Falle eines atomaren Schlagabtauschs der Großmächte wären das deutsche Problem, die Flüchtlingskrise und das Schuldenproblem der Euro-Zone schlagartig gelöst.

Massenmigration als Waffe
Kelly M. Greenhill
Flüchtlinge als geopolitisches Druckmittel
Mit Massenmigration als Waffe präsentiert Kelly M. Greenhill die erste systematische Untersuchung dieses verbreitet eingesetzten, aber weitgehend unbeachteten Instruments der Einflussnahme von Staaten. Sie zeigt sowohl, wie oft diese unorthodoxe Form der Nötigung zum Einsatz kam (mehr als 50 Mal im letzten halben Jahrhundert), als auch, wie erfolgreich sie gewesen ist. Sie befasst sich zudem mit den Fragen, wer dieses politische Werkzeug benutzt, zu welchem Zweck, und wie und warum es funktioniert.

Der direkte Weg in den Dritten Weltkrieg
Peter Orzechowski
Wie uns NATO und USA in den Dritten Weltkrieg führen
Und warum Deutschland eine Schlüsselrolle dabei spielt
Der Dritte Weltkrieg hat begonnen. Er tobt im weltweiten Netz genauso wie an den Börsen, in den Geheimdienstzentralen genauso wie in den militärischen Planungsstellen. Dort, wo er blutig wird, stehen sich keine feindlichen Armeen gegenüber, sondern finstere Banden aus Söldnern und Spezialkommandos. Ihre Waffe ist der Terror. Von den USA gesteuert, löst er Migrantenströme aus und Chaos. In dem Moment, in dem Sie diese Zeilen lesen, breitet sich das inszenierte Chaos vom Nahen und Mittleren Osten über die Balkanroute nach Mitteleuropa aus.
Schon 2014 hatte Papst Franziskus gesagt: »Wir erleben jetzt einen Dritten Weltkrieg – wenn auch verstreut über die Welt. Aber der Krieg ist überall.« Begonnen hat dieser Krieg am 20. September 2001. An jenem Tag erklärte der damalige US-Präsident George W. Bush vor dem amerikanischen Kongress der Welt den Krieg. In den eineinhalb Jahrzehnten seit dieser Erklärung haben die USA den Krieg ständig ausgeweitet und verschärft.
Europa wurde als Konkurrent der USA durch Euro- und Bankenrettungen, Strafverfahren gegen DAX-Unternehmen (wie VW und Deutsche Bank) und Exportverbote – wie die von den USA erzwungenen Sanktionen gegen Russland – geschwächt sowie durch Flüchtlingsströme und mit ihnen einsickernde Terroristen ins Chaos gestürzt.
Wichtige Nachbarstaaten Russlands wie die Ukraine, Georgien und Aserbaidschan wurden an den Westen gebunden und dienen als Aufmarschgebiet direkt an der Grenze zu Russland.
Chaos an den Ölquellen: Der Nahe und Mittlere Osten steht von Libyen bis in den Irak in Flammen. Staaten zerfallen, und immer mehr Menschen suchen ihr Heil in der Flucht nach Europa. Gesteuerte Terrorgruppen wie der IS bereiten den Boden für den Endkampf um den Besitz der derzeit wichtigsten Ressourcen Öl und Gas.
Im Westen Afrikas – der neuen boomenden Ölregion der Welt – läuft derweil ein verdeckter Krieg zwischen den USA und ihrem zweiten Weltmachtkonkurrenten China um die Sicherung der Ressourcen.
Um diese Kampagne zu unterstützen, wird in den Meeren um China eine militärische Auseinandersetzung mit dessen Nachbarn provoziert.
Kulminieren nun diese einzelnen Schlachtfelder aus Finanz-, Wirtschafts-, Computer-, Migrations-, Terror- und Stellvertreterkriegen zu einem direkten Schlagabtausch zwischen den Hauptkriegsparteien USA/NATO und Russland/China?
Die an Tempo zulegenden Kriegsvorbereitungen lassen nur einen Schluss zu: »Krieg wird in Europa nicht immer wahrscheinlicher. Er wird konsequent vorbereitet«, wie der frühere CDU-Verteidigungsexperte Willy Wimmer am 8. Dezember 2014 sagte.

Amerikas Krieg gegen die Welt
Paul Craig Roberts
»Mit ihrer Politik öffnen die USA dem Dritten Weltkrieg Tür und Tor!«
Die Europäer müssen die NATO abschaffen, wenn die Welt und die Europäer selbst überleben wollen – mancher reibt sich angesichts dieser Aussage jetzt vielleicht verwundert die Augen, denn diese Erkenntnis stammt nicht etwa von einem Altlinken, sondern von Dr. Paul Craig Roberts, einem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler, der einst als Staatssekretär für Wirtschaftspolitik im US-Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan diente. Für den heute 76-jährigen Roberts bewegt sich die Welt mit atemberaubender Geschwindigkeit auf einen atomaren Schlagabtausch zwischen den USA einerseits und Russland andererseits zu. Und die Hauptverantwortung für diese extrem gefährliche Weltlage sieht er in Washington – und nicht, wie heute allerorten in den Mainstream-Medien zu lesen, zu hören und zu sehen ist, in Russland, dessen Präsidenten Wladimir Putin er ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und diplomatischer Zurückhaltung attestiert.

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Kommentare

Migrationswaffe und neuer Weltkrieg — 1 Kommentar

  1. Warum nur kommt all das so spät? Es ist bestimmt um 25 Jahre zu spät. Soweit ich weiß, gab es diese Infos schon in dieser Zeit. Denke, da wird das „Volk“ geschlafen haben. Oder wer weiß es besser? Kann mir nichts anderes vorstellen. Ich selbst habe mir die Haken abgelaufen. Aber ich allein bin kein Beweis und auch kein Zeuge. MfG Fo

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