IS-Kämpfer unter der Schirmherrschaft Saudi-Arabiens

Die IS-Kämpfer sind tatsächlich Wahhabiten bzw. Salafisten unter der Schirmherrschaft Saudi-Arabiensn der

Die IS-Anhänger sind allesamt saudische Wahhabiten, und zwar in Syrien, Libyen, Zentralafrika, Nigeria (Boko Haram), Afghanistan (Taliban) und vermutlich auch in Somalia (al-Shabaab al-Mujahideen).

Religionsgeschichte kommt es relativ häufig zu Reformbewegungen, in denen sich die Religionsanhänger von aufgehäuftem alten Zierat trennen wollen, um wieder zur reinen Lehre zurückzukehren. Im 8. und 9. Jahrhundert waren das in Konstantinopel die Parteien der Ikonoklasten (Ikonenzerstörer) und Ikonodulen (Ikonenverehrer) und im 16. Jahrhundert im Gefolge der Reformation die Bilderstürmer, die die reine evangelische Lehre nicht durch Kunst oder Prunk in den Hintergrund gestellt sehen wollten.
So entwickelte sich auch in der Mitte des 18. Jahrhunderts in Arabien die Reformbewegung eines reinen Islams, eines reinen Deismus bzw. Monotheismus.
Die Anhänger nannten sich Wechabiten bzw. Wahhabiten nach ihrem Gründer Abd-el Wahab, der aus Diriyya, heute einem Vorort von Riad, stammte.

Von Anfang an war bei dieser Reformbewegung dabei ein Beduinenhäuptling namens Ibn Suhud, Ibn Saûd, Ibn Saud, dessen Nachkommen auch alle Saud hießen, von denen dann 1932 Abd al-Aziz Ibn Saud das Königreich Saudi-Arabien gründete.

Für die Wahhabiten galt (siehe pdf):

„Alle Wallfahrten, außer der nach Mekka zur Kaaba, wurden verboten, die Welis (Grabmäler der mohammedanischen Heiligen) eingerissen oder durch Entweihung unbrauchbar gemacht.“

Da paßt sehr gut, dass die Dschihadisten im Jahre 2012 in Timbuktu die denkmalgeschützten Grabstätten von Sidi Mahmud, Sidi Moctar und Alpha Moyaunter zerstörten und auch die Bibliothek von Timbuktu, weil vermutlich keine „reine Lehre“ darin enthalten war. Der „reinen Lehre“ fielen auch uralte mesopotamische Götterfiguren zum Opfer („Götzen“ der antiken Stadt Nimrud) sowie die Buddha-Figuren von Bamiyan, weil es heißt:

„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

Zwischen den Wahhabiten und Schiiten besteht ein besonders großer Gegensatz, weil die Schiiten Bilder und Miniaturen in ihren Büchern nicht ablehnen.   Die Wahhabiten haben schon einmal 1801 in Kerbela das Grabmahl des Ali, das zentrale Heiligtum der Schiiten, geschändet. Wer sich zu den Alawiten offen bekennt, wird in Saudi-Arabien bestraft.   Wer bei einem Wahhabiten zu Hause hereingelassen wird, was an und für sich bei Moslems nicht üblich ist, wird dort keine Bilder finden, sondern nur eingerahmte arabische Koranverse.

Man fragt sich, warum die Christen sich in Saudi-Arabien nicht bekennen dürfen, in Deutschland aber die Verfechter eines „reinen Islams“ für die neu angekommenen Sunniten auf Kosten der Saudis 200 Moscheen gebaut werden.
(Quelle: gruenguertel.kremser.info).

Wenn es um sogenannte Ungläubige geht, dann kennt die muslimische Terrororganisation Islamischer Staat (IS) keine Grenzen. Aus Dokumenten, die aus Beständen des IS stammen und bereits im Jänner 2015 durch US-Geheimdienste erbeutet wurden, soll hervorgehen, dass ein schwunghafter Handel mit Organen von „Ungläubigen“ betrieben wird.

Das IS-Rechtsdokument soll den Muslim-Milizionären die Organentnahme von lebendigen Ungläubigen erlauben. Dies soll vor allem auch auf Kriegsgefangene des IS angewendet werden. Voraussetzung sei, dass dadurch das Leben eines Moslems gerettet werden könne, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Bezug auf die Dokumente.

Obama-Berater McGurk bestätigt Echtheit

Brett McGurk, Berater von US-Präsident Barack Obama und in der Administration für die Anti-IS-Koalition verantwortlich, bestätigt jedenfalls die Echtheit dieser Dokumente. Mit dieser Veröffentlichung möchte die US-Regierung erneut auf den Ernst der Bedrohung durch den IS hinweisen. Gleichzeitig verunsichern solche Meldungen jedoch auch die US-Bevölkerung und die Verbündeten der USA, da man dort um Leben und Gesundheit der eingesetzten Soldaten und Helfer in Syrien und dem Irak bangt. (Quelle)

Eine türkische Anwaltskanzlei hat Strafanzeige gegen die Vollzugsbehörden und Geheimdienste in der Türkei erstattet. Zuvor hat der öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehsender ARD eine Dokumentation ausgestrahlt, in der behauptet wurde, dass der „Islamische Staat“ in der türkischen Stadt Gaziantep über ein Büro Sklavenhandel betreibe. Es geht um Frauen und Kinder der jesidischen Minderheit, die in Syrien entführt wurden.(Quelle)

Die Erdogan-Familie und IS verdienen Millionensummen am Geschäft mit gestohlenem syrischen Öl. Rußland zerstört Tausende Tanklaster auf der Diebesroute. (Quelle)

Der islamische Faschismus
Hamed Abdel-Samad
Eine Abrechnung
Der Islamismus entstand parallel zum italienischen Faschismus und zum Nationalsozialismus. Sein faschistoides Gedankengut allerdings reicht viel weiter zurück – es ist bereits im Ur-Islam angelegt. Hamed Abdel-Samad schlägt in seiner Analyse einen Bogen von den Ursprüngen des Islam bis hin zur Gegenwart. Die Grundzüge des Faschismus scheinen überall durch; in der Organisationsstruktur ebenso wie in der Religion, die stets über dem Menschen steht. Ein wichtiges Buch, dessen Thesen Hamed Abdel-Samad eine Todes-Fatwa einbrachten. Allein das entlarvt den Islamismus.

Bemerkungen über die Beduinen und Wahaby
Burckhardt, Johann L.
Der Schweizer Orientalist Johann Ludwig Burckhardt (1784–1817) war einer der berühmtesten Reiseschriftsteller des beginnenden 19. Jahrhunderts. Zunächst als indisch-arabischer Kaufmann verkleidet, bereiste er unter dem Pseudonym Scheich Ibrahim den Mittleren Osten. Nach einem Studium der arabischen Sprache und des Koran erhielt er die Erlaubnis, Mekka zu besuchen und schloß sich später einer Pilgerkarawane an. Auf seinen zahlreichen Reisen entwickelte sich Burckhardt zum Entdecker bedeutender Landschaften und Ruinenstätten sowie Nubiens. Heute zählt er zu den Pionieren der landeskundlichen Orientforschung. Dieses ursprünglich 1830 auf Englisch posthum veröffentlichte Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil setzt sich Burckhardt mit den verschiedenen Beduinenstämmen auseinander. Dabei widmet er sich u. a. so interessanten Themen wie den Festen, Heilmethoden oder der Kleidung der Beduinen. Unter Rückgriff auf schriftliche und mündliche Quellen zeichnet Burckhardt in einem zweiten Teil die Geschichte der Wahhabiten kenntnisreich nach. Wie seine Reiseberichte zeichnet sich auch diese eingängig geschriebene Studie durch historische Treue und Gründlichkeit aus. Sie ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für die Sitten und Gebräuche der Beduinen interessieren.

Der Fluch der bösen Tat
Peter Scholl-Latour
Es gärt und brodelt überall: Syrien und der Irak versinken im grausamen Bürgerkrieg aller gegen alle, in der Türkei ringen islamistische und säkulare Kräfte um die Vormacht. Ägypten ist im Daueraufruhr, und auch am Nordrand dieser unruhigen Weltgegend, im Kaukasus und in der Ukraine, ist die Lage explosiv.
Alle reden vom NSA-Skandal, doch nicht minder skandalös ist die von westlichen Geheimdiensten gesteuerte Desinformation zur Lage in Syrien, im Irak und in anderen Ländern des Vorderen Orients. Mit der ihm eigenen Scharfsicht beleuchtet Peter Scholl-Latour eine Region, über der nach jahrzehntelanger politischer und militärischer Intervention des Westens ein Fluch zu liegen scheint – der Fluch der bösen Tat heilloser Einmischung.

Mit der Ölwaffe zur Weltmacht
F. William Engdahl
Die aufregende Geschichte des Erdöls, das in der Hand kalt kalkulierender Strategen zur Waffe um die Weltherrschaft wurde.
Dieses Buch verfolgt einen manchmal fast unsichtbaren Faden, eine rote Linie der Ölgeopolitik und der Militär- und Finanzmacht, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Hauptfaktor für die Entscheidungen von Regierungen, Terroristen und ganzen Ländergruppen gewesen ist. Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. William Engdahls Betrachtungen bieten dem Leser einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik. Er beleuchtet die wahren Hintergründe von Kriegen und Wirtschaftskrisen, von Attentaten und Mordanschlägen. Ausführlich geht er auf Schlüsselindividuen und -institutionen wie etwa David Rockefeller, Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, Winston Churchill, den Council on Foreign Relations, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission und deren tatsächlichen Machteinfluss ein – mehr als jedes andere gegenwärtig erhältliche Werk zu diesem Thema.
»Dieses Buch ist die einzig zutreffende, mir bekannte Darstellung dessen, was mit dem Ölpreis im Jahre 1973 tatsächlich geschehen ist. Meine Empfehlung: Lesen Sie dieses Buch!«
Scheich Zaki Yamani, ehem. Ölminister von Saudi Arabien

Mehr über Wechabiten/Wahabiten: http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Wechabiten?hl=wechabiten

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