Das trojanische Pferd

Europa steht vor der schwersten Flüchtlingskrise seit Ende des zweiten Weltkrieges. Nein. Die aktuelle Flüchtlingskrise ist kein EU-Problem, sondern ein „deutsches Problem“. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban sieht und hört es an den Grenzen seines Landes und am Budapester Hauptbahnhof, wenn die Menschen schreien. Germany, Germany!
„Die Menschen in Europa sind voller Angst, weil sie sehen, daß die europäischen Staats- und Regierungschefs nicht in der Lage sind, die Situation zu kontrollieren“, rief Orban nach einem Treffen mit EU-Präsident Schultz.

Um sich Luft zu verschaffen, ließ Orban auf dem Budapester Bahnhof Tausende Flüchtlinge unkontrolliert die Züge nach Wien stürmen: Ziel über Österreich nach Deutschland. Chaos am Hauptbahnhof München. Dort wie an den übrigen Grenzen hat die bayrische Polizei die Erfassung und Registrierung der Flüchtlinge aufgegeben. Was gerade geschieht, ist die Spitze des Eisbergs im Vergleich zu dem, was kommt. Die Flüchtlingsfrage kann von der EU nicht mehr gelöst werden. In Rußland scheint man es – von außen betrachtet – besser wahrzunehmen:

Flüchtlingskrise hat in Europa ein „katastrophales“ Niveau erreicht und wird einen Regimewechsel provozieren, äußert die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Zakharova gegenüber Reportern.

Die Verzweiflung der Millionen von Menschen, die von Menschenhändlern manipuliert und durch terroristische Gruppen zum Verlassen ihrer Heimat instumentalisiert werden, ist gleichermaßen ein Zeichen des Zerfalls ihrer Herkunftsländer und der Destabilisierung der Gastländer. Über diesen Hebel soll der Widerstand der Deutschen gegen die Aufgabe ihrer bescheidenen Restsouveränität gebrochen werden. Damit wird das Niveau einer Krise erreicht, wie sie Wolfgang Schäuble sich wünscht. Was die Finanzkrise allein noch nicht schaffen kann, soll das trojanische Pferd der Strippenzieher im Doppelpack aus Finanz- und Flüchtlingskrise ermöglichen: die Bildung eines europäischen Zentralstaates.

Schätzungsweise wird Afrika südlich der Sahara 900 Millionen mehr Einwohner in den nächsten zwanzig Jahren haben. Mindestens die Hälfte werden 200 Millionen junge Menschen auf der Suche nach Arbeit sein. Das Chaos ihrer Herkunftsländer wird nach Norden verschoben.

Das ist die Perspektiver. Sie läßt sich nicht mehr ignorieren und erledigt sich nicht von selbst. Europa wird in den nächsten zwei Jahrzehnten überrannt werden. Militär, Polizeihunde, Stacheldraht, Tränengas, Zäune und Blendgranaten werden das Problem nicht in Luft auflösen. Europa wird ein sehr unangenehmer Ort werden, sowohl für die Europäer als auch für die Flüchtlinge. Höchstwahrscheinlich wird es den ganzen Kontinent in ein Kriegsgebiet verwandeln.

Die Hauptströme der Flüchtlinge kommen aus und über jene Länder, die vor kurzem durch die verblendete Politik in Washington in Bürgerkriegszonen verwandelt wurden: Afghanistan, Irak, Syrien, Lybien und jetzt auch Yemen.

Und das alles, um eine Gas-Pipeline und Öl?

fluechtlinge1Nicht allein darum. Immer lauter geht der Ruf (vor allem aus den USA) Europa brauche Führung. Je größer die Katastrophe wird, desto mehr wird die Bereitschaft der Europäer steigen, unter Aufgabe nationaler Vorbehalte den Schritt zum Einheitsstaat zu gehen. Einzig aus diesem Grund fordert Frau Merkel mehr Solidarität mit den „traumatisierten“ Menschen. Einzig aus diesem Grund werden die Deutschen mit einer die Erträglichkeitsgrenze längst überschrittenen Schwall ans Herz gehender Flüchtlingsstories überschüttet.

Gehen wir davon aus, es wird noch häßlicher werden, sobald die in Kürze ausbrechende Finanzkrise den Deckel vom Topf knallt.

Was jeder tun kann:
– begleiche deine Schulden
– reduziere Medikamenteneinnahmen und Impfungen auf ein Minimum
– pflege Freundschaften und familiäre Kontakte
– zahle grundsätzlich (wenn möglich) mit Bargeld
– halte so wenig Geld wie irgendwie möglich auf Bankkonten
– investiere in Sachwerte und Wissen
– gründe eine Familie
– unterstütze regionale Unternehmen
– hilf dir selber, zum Beispiel bei Renovierungen und Autoreparaturen
– Beteiligung an Familien- und Nachbarschaftshilfe
– wandele, wenn vorhanden, deinen Ziergarten in einen Bio-Nutzgarten
– trinke täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser
– halte einen Lebensmittelvorrat für mindestens 4 Wochen
– reduziere den Konsum von Fernsehunterhaltung, wenn möglich auf Null
– lass dich nicht ausnutzen durch vermeintlich soziale Projekte
– Spende kein Geld an irgendwelche sog. Hilfsorganisationen
– reduziere Arbeitsleistungen, aus denen ein zu versteuendes Einkommen erzielt wird
– trenne dich von Zeitschriften und Zeitungen, bei denen du feststellst, daß sie nicht objektiv berichten, kündige Abos
– nimm alle Sozialleistungen, die dir zustehen in Anspruch, sei aber trotzdem so unabhängig wie möglich vom staatlichen Sozialsystem
– trete mit Gleichgesinnten in eine Partei, am besten die Grünen, ein, vertrete in dieser vehement deine Standpunkte, auch und gerade wenn diese der Parteiideologie widersprechen, übernehme Parteiposten, ändere die Agenda
– treibe in einem gesunden Maße Sport
– schau dir, wenn du schulpflichtige Kinder hast, die Unterrichtsinhalte an, prüfe auf mögliche Ideologisierungen, gehe gegen diese durch Richtigstellung aktiv an
– reduziere deinen Zahlungen an den Staat aufs Minimun (GEZ, Steuern, Sozialabgaben, Gebühren)- schalte wenn möglich dein Handy aus
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(Aufruf aus einem Kommentar)

Leseempfehlungen:

Die Macher hinter den Kulissen
Hermann Ploppa
Transatlantische Netzwerke
Neoliberale Schockstrategen und US-Lobbygruppen arbeiten seit Jahrzehnten an der Enteignung und Entmündigung der Bürger mit dem Ziel, demokratische Nationalstaaten durch die exklusive Herrschaft einer selbst erwählten Elite zu ersetzen. Hermann Ploppa zeigt in diesem Buch die diskreten, feinmaschigen Netzwerke wie Bilderberger oder Atlantikbrücke, die in aller Stille Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft durchdrungen haben.

S.O.S. Germany
Arnold, Wolfgang
Es spielt überhaupt keine Rolle, ob eine Frau, ein Mann, eine riesige Kröte oder Donald Duck auf dem Führerstand stehen. Der Zug rollt, niemand kann noch irgend etwas korrigieren. Mit der Flüchtlingskatastrophe ist der Sozialstaat endgültig am Ende…

Grexit
Johann Legner
»Leider sind wir bankrott!«
Schon 1833 hing Griechenland am Tropf von Großbritannien, Frankreich und Russland, die für einen wahnsinnigen Kredit beim Bankhaus Rothschild bürgten. Wurde hier bereits der Grundstein für das heutige Desaster gelegt? Und warum nahmen Helmut Schmidt und Giscard D’Estaing Griechenland 1976 ohne erkennbare Notwendigkeit in die EWG auf? Welche Rolle spielten später Helmut Kohl, Gerhard Schröder oder Angela Merkel in dieser europäischen Kriminalgeschichte? Oder die sonstigen EU-Politiker, Olli Rehn, José Manuel Barroso, Mario Draghi oder die US-Bank Goldman Sachs?

Drachensturm
Markus Gärtner
Ist der Aufstieg Chinas Deutschlands Abstieg?
Die hungrigen Aufsteiger werden alle uns bekannten Märkte auf den Kopf stellen. Sie treiben selbst Tech-Ikonen wie Apple und Samsung vor sich her. Auch die Premiumhersteller der Autobranche müssen sich warm anziehen. An der Spitze der Armada marschieren Firmen wie der neue PC-Weltmarktführer Lenovo, der Smartphone-Shootingstar Xiaomi und der Internetkonzern Alibaba, der als führender Online-Händler der Welt im Herbst 2014 in New York den größten Börsengang der Geschichte feierte.

Biete HAARSCHNITT gegen BROT
Arnold, Wolfgang
Wir haben verlernt, mit welch schöpferischer Fantasie es sich in der Not noch durchaus recht gut leben lässt. Sobald der Mangel quält, werden Kräfte in uns wach, die nur verschüttet waren. Was tun, wenn das Geld plötzlich wertlos wird? Man könnte es machen wie die Kleinen: einfach tauschen. Murmel gegen Kaugummi, so hieß das Prinzip. Wir werden Kaffee, Zucker, Zigaretten, Schnaps, Mehl, Bienenhonig als Zahlmittel benötigen. Zusätzlich werden reichlich handwerkliche Fertigkeiten gefragt sein – Dienstleistungen, für die sich Dinge des täglichen Bedarfs eintauschen lassen. Bartern ist die älteste Form des Handels. Nehmen wir unser Schicksal in die Hand.

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Kommentare

Das trojanische Pferd — 6 Kommentare

  1. Pingback: Crash mit Treibsatzbeschleuniger | Krisenfrei

  2. Es mus einfach KLAR sein, dass das Deutsche Sozialsystem für die Deutschen (Menschen in Deutschland) ist und nicht für Hinz und Kunz.

    Zudem MUSS klar sein, dass als Kriegsflüchtling NUR aufgenommen wird, wer einen Pass hat –
    der PASST in jede Unterhose!!!

    DAZU ist die Regierung dieses Landes verpflichtet ILLEGAL Einreisende bereits an den Grenzen aufzuhalten und nur die Menschen durchzulassen, die wahrhaft Anspruch auf vorübergehendes Asyl haben – all diese Dinge sind im Grundgesetz (nicht dem aktuellen angepassten und EU-verfälschten) und Strafgesetzbuch nachzulesen und da diese DInge nicht eingehalten werden,
    MUSS jeder Politiker dafür die Verantwortung vor GERICHT tragen!!!

  3. Hallo Pfiffikus,

    vieles was geschieben wurde, kann ich teilen und übernehmen. Aber, mit Verlaub, hier eine Partei-Empfehlung auszusprechen — Nein, das geht gar nicht. Bist Du, Pfiffikus, Mitglied der Grünen? Gerade die sind (für mich jedenfalls) die grßte Enttäuschung in der Parteienlandschaft. Des Öffteren in der Vergangenheit hatte ich GRÜN gewählt und eine Grüne Landtagsabgeordnete wohnt direkt neben mir, hat aber (vorher mit uns in einer BI) seit dem sie im Landtag an dem Fresstrog sitzt, alles veraten, was sie vorher vertreten hat.

    Auch in anderen politischen Bereihen haben die GRÜNEN (fast) alles verraten, für das sie früher mal angetreten sind. Sie sind mittlerweile Mitglied der EINHEITSBREI-PARTEI CDUSPDFDP geworden. Nur mit einem verwelkten grünen Feigenblatt.

    Wenn man neutral berichten, kommentieren will, dann bitteschön ohne Parteiempfehlung!

    • Danke H.S. für den Kommentar.
      Nein, ich bin absolut kein Freund und schon gar kein Mitglied der GRÜNEN.
      Zwei Anmerkungen zum Artikel:
      1. ist es ein re-posting, stammt also nicht aus meiner Tastatur.
      2. Schreibt empfiehlt der Autor nicht, die GRÜNEN zu unterstützen, sondern durch aktive Teilnahme an deren Sitzungen mit klaren Stellungnahmen, deren Ansichten zu torpedieren. Unter dieser Voraussetzung habe ich diesen Punkt im Text stehen gelassen. Unter dem angesprochenen Gesichtspunkt, die Parteimitglieder mit provozierenden Argumenten aufzurütteln, fand ich die Idee des Autors nicht abartig.
      Grundsätzlich sind die Grünen für mich keine Enttäuschung, da ich mir zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Illusionen über diese Partei gemacht habe.
      Gruß, pfiffikus

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