Dexit oder „die Erde ist eine Scheibe“

Weil man von Washington bis Basel das ewige Gezerre um die Rettung des Euro nicht mehr hören will, sind die Währungsstrategen auf eine ganz neue fantastische Idee gekommen. Es ist die „Lösung aller Lösungen“, und der Vorschlag kommt von keinem geringeren als dem neuen IWF Chefökonomen Maurice Obstfeld: Die Deutschen sollen ohne Wenn und Aber die Schulden der südlichen Euro-Länder einfach begleichen. In einer Studie unter US-Ökonomen schwadronierte der Mann bereits 2012, daß die EU besser dran wäre, wenn Deutschland die Schulden übernehme.

Vermutlich hat der geniale Professor Obstfeld vergessen zuvor durchzurechnen wieviel Schulden da zusammenkommen. Die Schulden von GR, SP, P, I, Malta und Zypern betragen zusammen 4,44 Billionen Euro. Schlägt man den Betrag den Deutschen Schulden zu, landet man bei 6,6 Billionen, dem 2-fachen des deutschen BIP. Die Deutschen wären dann mit 200% zum BIP höher veschuldet als Griechenland.

Dabei wäre es mit der Übernahme solcher Horrorschulden allein nicht getan. Wer übernimmt etwa die Zinsen für die Schulden? Und viel wichtiger: wer sollte das Risiko für die als Derivate verbrieften Wetten auf die Schulden tragen? Das Risikopotential dürfte bei mehrern 100 Billionen Euro liegen.

Die Rückzahlungen für die meisten Rettungsgelder sind bis 2020 gestundet. Zinsen fallen aber laufend an und müssen an den IWF und an die EZB auch laufend gezahlt werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Vorschlag von Obstfeld zwar verständlich, wird aber angesichts der anvisierten 200%-Verschuldung Deutschlands nicht plausibler. Das Ende des Scheins ist nahe.

Die Stunde der Entscheidung rückt für Merkel&Co näher: Untergang oder Dexit. S.O.S. Germany!

Sogar die in Basel ansässige Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) wirft das Handtuch und erklärt die Geldpolitik der Zentralbanken sei gescheitert. Der „Zentralbank der Zentralbanken“ dämmert es langsam, daß das Ende der Fahnenstange erreicht ist, sie nehmen sich aus der Schußlinie. Die elenden Feiglinge haben die Welt erst plündern geholfen und jetzt wollen sie ihe Hände in Unschuld waschen.

Sobald der Orkan, der über die Welt brausen wird, losbricht, ist es vorbei mit der Chance, einen Teil seiner Arbeitsleistung vor dem Verdampfen zu retten.

Weder Inflation noch Pleiten lassen Gold wertlos werden. Damit steht es in direkter Konkurrenz zum staatlichen Papiergeld. Ein nicht steigender Goldpreis signalisiert den Anlegern, daß alles in Ordnung ist und keine Inflation droht. Die Interventionen der Zentralbanken (Manipulationen) ermöglichten zu niedrige Zinsen und neuerdings sogar Negativzinsen. Die Ergebnisse bedrohen Ersparnisse und Wirtschaftskraft. Neben vielen offen durchgeführten Rettungsmaßnahmen hat der gezielt geschwächte Goldpreis den Anlegern die Beherrschbarkeit der Krise suggeriert. Die Schulden aber haben seitdem nicht ab-, sondern zugenommen. Jetzt wirft die Zentralbank der Zentralbanken das Handtuch.

Nach den vorliegenden Prognosen müssen wir ab Oktober mit den ersten großen „Beben“ am Finanzmarkt rechnen. Der Euro könnte es evtl. nicht überleben – mit allen nur denkbaren Folgen. Wer vorsorgen möchte, dem sei BP-5 empfohlen. Das weltbekannte Produkt BP-5 wird seit vielen Jahren von Hilfsorganisationen, im Katastrophenschutz, bei Militär und Marine (Seenotration), im Expeditionsbereich und vor allem im Zivilschutz als Notverpflegung bzw. für die Lebensmittelbevorratung verwendet. BP-5 ist eine Art Müsliriegel, der hauptsächlich aus gebackenem Weizen besteht.
BP-5 ist sofort verzehrfertig und muss nicht gekocht werden. Es schmeckt sehr gut (süß) und ist für jeden (auch Kleinkinder) bestens geeignet. BP-5 hat extrem hohe Nährwerte und eine Packung mit 500 g (2-Tages-Ration) entspricht 2.290 kcal.

Für den etwas anspruchsvolleren Gaumen bietet die Emergency Food 7 Tage Notration beste dehydrierte und gefriergetrocknete Nahrung.

Mit diesem Weltempfänger hat man ein kompaktes Universalradio, das durch seine Vielseitigkeit schnell zum unersetzlichen Begleiter werden könnte. Neben dem empfangsstarken Radio ist es auch als Taschenlampe einsetzbar.

Wer über alternative Koch- und Backmöglichkeiten verfügt (Holzherd, Gasherd u.a.) kann selbst Brot backen oder Getreidbreie kochen. Anzuschaffen wäre ein Vorrat von ca. 15 kg. Weizen oder Dinkel und eine leistungsfähige Getreidemühle mit Handkurbel.

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Über piejayb

61 Jahre junger Mann der ausgewandert ist, weil ihn das Leben in Deutschland schon seit sehr langer Zeit so verlogen vorkam, dass es ihn regelrecht ankotzte. Jetzt wo er tatsächlich weg ist, zeigt es sich deutlich wie recht er doch mit seinem Gefühl hatte.


Kommentare

Dexit oder „die Erde ist eine Scheibe“ — 2 Kommentare

  1. Guter Artikel arminius,
    nur der einführende Vergleich ist Unsinn. Es müßte heißen ‚Dexit oder „die Erde ist ein Globus“‘. Unsere Mutter Erde ist tatsächlich eine Scheibe.
    Hier ein Link zu einem Video zur Einführung in das Thema:
    Meine Reiseplanung um die flache Erde: https://www.youtube.com/watch?v=sGMCiqrTvjA
    Gruß

  2. Pingback: Dexit oder „die Erde ist eine Scheibe“ | Gegen den Strom

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