Fuck the US-Imperialism

…schreibt Oskar Lafontaine anläßlich des aktuellen Berlin-Besuchs von US-Verteidigungsminister Ashton Carter. Der einstige SPD-Vorsitzende nennt ihn US-Kriegsminister. Gut, daß es ein Deutscher wagt, der Regierung des Friedensnobellpreis-Trägers und seinen Auftraggebern die Stirn zu bieten. Die Kriegsgefahr geht nicht vom System Putin aus; Obama verkörpert heute das System, das seit Jahrzehnten die Welt in Brand zu setzen droht.

Wer die wirklichen Gründe sucht, warum Amerika von den Grundsätzen seiner Gründerväter abgekommen ist und zum Unruhestifter, Ausbeuter und Kriegstreiber geworden ist, kommt an Abraham Lincoln nicht vorbei. Er war es – und ein Heer von Historikern war ihm gefolgt – der den Krieg der Nord- gegen die Südstaaten der USA zu einem „anständigen Krieg“ erklärt hat, obwohl es um nichts anderes ging als die wirtschaftliche und politische Vorherrschaft des Nordens über den Süden. (John V. Denson: Sie sagten Frieden und meinten Krieg)

Der General der Südstaaten Robert E. Lee bezeichnete den Sieg als den Weg der USA zu einem Imperium, zu einem Freiheitsverlust für die Amerikaner und zur Zerstörung der ursprünglichen Ideale der Gründerväter.

Seit 1865 wiederholen sich vom amerikanischen Boden aus Kriege gegen die übrige Welt, gegen andere Währungen, gegen fremde Wirtschaftsaktivitäten. Ihr Dollar soll die Weltwährungen beherrschen, ihre Army die Vorherrschaft sichern, ihre Wall Street-Bankster die Finanzmärkte dominieren.

Wer sich den amerikanischen Interessen in den Weg stellt, wird unbarmherzig vernichtet. „Kill them“ schreibt Thomas Barnett, bedeutendster Stratege der Weltherrschaftsträumer und Globalisierungsfetischistern zu New Yorck und Washington, der Anfang 2000 im Auftrag der Wall Street-Firma Cantor Fitzgerald das New Rule Sets Project erarbeitet hat. (Richard Melisch: Der letzte Akt)

18918766zMit Erscheinen von The Pentagon´s New Map waren Barnetts Thesen Thema bei vielen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern fest verankert. In Blue Print for Action erweiterte Thomas Barnett jene Thesen, die inzwischen erkennbarer Bestandteil amerikanischer Außenpolitik geworden sind. Die Schaffung des Kriegsverbrecher-Tribunals in Den Haag geht auf Barnetts Vorschlag zurück. Selbstverständlich dürfen US-Kriegsverbrechen dort nicht behandelt werden. Verbrechen wie in Serbien, im Irak, Afghanistan, Lybien, Syrien – ganz zu schweigen von My Lai, Hiroshima, den Bombenteppichen über deutscher Zivilbevölkerung – sind in Den Haag tabu.

Für ihre aktuellsten Verbrechen finanzieren sie Söldner-Truppen oder Terror-Organisationen wie den IS. Mit Greuelvideos vom Kopfabschneiden bis zum Ertränken wird die Menschheit in Schrecken versetzt, damit ihre Vasallen-Politiker freie Hand haben, den Einsatz des US-Militärs gegen solchen „Terror“ ideologisch, finanziell und militärisch zu unterstützen.

In der Ukraine haben sie nach dem besonnenen Verhalten Wladimir Putins bislang keinen Dritten Weltkrieg vom Zaun brechen können; das Ziel aber besteht weiterhin. Sie wollen auf dem „Eurasischen Schachbrett“ Alleinherrscher bleiben. Rußland verstärkt zur Abschreckung sein Arsenal interkontinentaler Atom-Raketen und läßt unbeeindruckt die „amerikanische“ Nato vor seiner Haustür Krieg üben.

Die USA verwandelten Afghanistan, Jemen, Irak, Syrien, Libyen in unheiliges Chaos und machten über Jahrzehnte den innerafrikanischen Kontinent zum Armenhaus. Das Resultat all dieser menschlichen Katastrophen erleben wir als Flüchtlingswelle im eigenen Land. Aber nicht genug. Damit die Welle zu einem Tsunami wird, finazieren die Drahtzieher seit Monaten Banden, die massenhaft junge, vorwiegend muslimische Männer nach Europa schleusen.

Wer die Ursachen dieser Verbrecher-Politik abfragt, gilt als Verschwörer, Rassist und Feind einer besseren Weltordnung. Derweil spitzt sich die Lage in der BRiD weiter zu. Proteste aus der Bevölkerung richten sich nicht nur gegen die absehbare Überfremdung, sondern vor allem gegen den einseitig blinden Umgang von Behörden, Polizei und Gerichten mit dem Anteil Krimineller unter den „willkommenen Neubürgern“. Bürgermeister reagieren ratlos. Schulleiter fühlen sich überfordert. Supermarkt-Leiter finden gegen Kleptokraten keine öffentliche Unterstützung. Das fadenscheinige Tuch der Willkommenskultur wird die wachsende Wut der Menschen nicht mehr lange unterdrücken können. Niemand wird bestreiten, daß hinter dem Flüchtlingsdrama die weitergehende Absicht vom Bürgerkrieg steckt.

In der Fülle der Kriegsschauplätze ist der bevorstehende Krieg zerbrechender Pleite-Staaten nur ein Teil der die Welt beschäftigenden Katastrophen. Die Staatsschuldenkrise wird dieses Mal anders sein als 1931. Die damalige Krise wurde zwar auch von den Wall Street-Banken losgetreten, aber dieses Mal wird es die Rentenkassen und Versicherungsfirmen erwischen. Es wird die finanzielle Zukunft eines großen Teils der Menschen vernichten.

Ausblick:
So groß die Übermacht der Kriegstreiber auf allen Ebenen zu sein scheint, einen Funken Hoffnung, ihnen künftig das Handwerk legen zu können, gibt es. Der Schlüssel könnte bei den Russen und den Deutschen liegen. Zweimal haben die anglo-amerikanischen Strategen Deutschland gegen die Russen in den Krieg gehetzt, das dritte Mal gilt es, es im letzten Moment zu verhindern. Noch gibt es nur eine schweigende Mehrheit gegen die antirussischen Sanktionen und die Nato-Aktionen wegen der Ukraine-Krise (ausgelöst durch den Euro-Maidan).

Doch die deutsche Wirtschaft muckt auf gegen die von Amerika angeordnete Sanktionitis. Die Gewerkschaften werden ebenfalls aufwachen, wenn schon bald wie erwartet 500.000 Arbeitsplätze als Folge der Attacken gegen Rußland wegfallen. Wenn erst der Winter mehr Oelimporte nötig macht, wird den Bürgern vielleicht vor Kälte heiß werden. Wenn noch mehr Schulen, Altenheime, Hotels, Kasernen und andere öffentliche Gebäude in Migranten-Heime umgestaltet werden, könnte die Zahl der Wutbürger überhand nehmen.

Es gibt aber noch eine weitere Hoffnung: Ein großes österreichisches Energieuntenehmen verhandelt mit Gazprom – entgegen der Sanktionitis – über die Wiederaufnahme des Pipelinebaus South-Stream.

Am 28. Juni wird der erste Zug der neuen Eisenbahnlinie aus China in Hamburg eintreffen. Die neue Seidenstraße nimmt entgegen allen Isolationsbestrebungen Washingtons Form an.

Ungarns Präsident Orban schert aus dem Schengen-Abkommen aus und macht die Grenzen seines Landes dicht gegen aus anderen EU-Staaten rückgeführte Asylanten.

Dies sind zarte Anfänge einer neuen Besinnung in östliche Richtung und einer Rückkehr zur Vernunft. Anfänge, die nichts mit Kriegsabsichten zu tun haben und die Krieger jenseits des Teichs eines Tages kalt stellen könnten – sofern die Zeit dazu bleibt.

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